
Kronen Zeitung
DIDI HAMANN:
„Was passiert ist, war eine Farce, aber …“
Dass sich Joshua Kimmich und Michael Olise im Champions-League-Spiel gegen Atalanta Gelbe Karten abgeholt hatten, sorgte für Wirbel, auch eine längere Sperre war im Anschluss diskutiert worden. Didi Hamann sprach zwar von einer „Farce“, ist jedoch davon überzeugt, beide Spieler im Viertelfinale zu sehen.
Als die Partie bereits längst entschieden war, sahen erst Olise, dann Kimmich wegen Spielverzögerung die Gelbe Karte. Für beide Profis war es die dritte im laufenden Wettbewerb – heißt: im Achtelfinal-Rückspiel gegen Atalanta muss das Duo zuschauen, darf jedoch im Falle eines Weiterkommens (nach dem 6:1 durchaus wahrscheinlich) im Viertelfinale wieder mitmischen.
„Jeder weiß, was sie gemacht haben und warum. Nun zur Frage, ob die UEFA sie dafür mit einer zusätzlichen Sperre bestrafen wird: Ich wüsste nicht wie“, kommentierte Hamann die Causa in seiner Kolumne für Sky. „Sergio Ramos hat damals zugegeben, dass er die Gelbe Karte absichtlich provoziert hat, das hat ihn zwei Spiele Sperre gekostet. Wie will man beweisen, dass die Bayern-Spieler die Karten absichtlich geholt haben?“
„Diskussion überflüssig“
Das kann sich der ehemalige Bayern-Profi nicht vorstellen. „Für mich ist die Diskussion überflüssig. Eine Strafe kann und darf es nicht geben. Was am Dienstag passiert ist, war eine Farce, aber die Bayern hatten sich diese Möglichkeit durch ihre hohe Führung irgendwo erarbeitet, es so zu machen. Absicht wird man ihnen nicht nachweisen können, deswegen werden sie im Viertelfinale wieder dabei sein“, so Hamann.
Mehr zu diesem Beitrag gibt es auch auf krone.at
Vorteilswelt
Weitere News
Elf der Runde
Aktuelle Votings & Ergebnisse

FC Wacker Innsbruck 1b1332292
SPG Arlberg-Stanzertal1320273
SV Nordkette1313264
SC Mils 1b1314265
Innsbrucker AC 1b13-2226
SPG Silz/Mötz 1b139217
FC Koch Türen Natters 1b132198
Rum 1b130199
SV Längenfeld 1b1321610
SV Hall 1b13-91411
SV Landeck 1b13-91312
FC Sellraintal13-171313
FC Lechaschau13-181014
SV Thaur KM213-373


Bild: Mario Urbantschitsch











